Prüfverfahren und Materialgüte für akustische Hilfsmittel
Komponenten, die über viele Stunden direkt mit dem menschlichen Gewebe in Kontakt stehen, erfordern kompromisslose Biokompatibilität. In der feinmechanischen Fertigung von Hörsystemen und Hygieneinstrumenten kommen vorrangig medizinisches Silikon, robustes ABS-Polymer und chirurgenfähiger, rostfreier Edelstahl zum Einsatz. Jede Charge durchläuft strenge Prüfzyklen auf Zugfestigkeit, Hautverträglichkeit und Resistenz gegen Schweißsekret.
Spezifische Werkstoffeigenschaften im Gehörgang
Die Haltbarkeit eines Produkts entscheidet sich bei der Auswahl der Rohmaterialien:
- Medizinisches Silikon: Es zeichnet sich durch vollkommene Weichmacherfreiheit aus und behält seine Elastizität auch bei täglicher Reinigung mit lauwarmem Wasser verlässlich bei.
- ABS-Polymer: Dieses thermoplastische Polymer bildet das Gehäuse für elektronische Baugruppen; es ist formstabil und schützt die interne Schaltung vor Erschütterungen.
- Rostfreier Edelstahl: Seine glatte, porenfreie Oberfläche verhindert Bakterienanhaftungen und erlaubt eine problemlose Desinfektion.
Konstante Energieversorgung durch Zink-Luft-Zellen
Für den Betrieb der Miniaturverstärker sind Zink-Luft-Zellen der bewährte Standard. Nach dem Abziehen der Schutzfolie reagiert Luftsauerstoff mit dem Zinkpulver im Inneren und erzeugt eine stabile Nennspannung. Unsere Labortests verifizieren, dass die Gehäuseabdichtungen ein vorzeitiges Austrocknen der Elektrolyte wirksam unterbinden.
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